HR Univ.-Doz.Dr. Harald Riedl

* 16.3.1936 Wien

HR Univ.-Doz.Dr. Harald Riedl

Geb. 16. März 1936 in Wien.
1946 – 1954 Bundesrealgymnasium Mödling
1954 – 1959 Studium der Botanik als Hauptfach, Paläontologie als Nebenfach an der Universität Wien, Dissertation „Kuturversuche zum Pleomorphismus einiger Pyrenomyceten“ am Botanischen Institut bei Univ.-Prof. Dr. Lothar Geitler, Promotion zum Dr. phil. am 4. Februar 1960
Jänner 1960 – Dezember 1963 Stipendium an der Botanischen Abteilung des Naturhistorischen Museums, Anstellung mit 1. Jänner 1964 für Betreuung der Kryptogamensammlung, gleichzeitig Mitarbeit an der von K.H. Rechinger, Direktor der Abteilung und Erster Direktor des Museums, herausgegebenen „Flora Iranica“.
1967 Heirat mit Ingrid Maria Thür, Scheidung 1979.
1968 Habilitation als Dozent für systematische Botanik unter spezieller Berücksichtigung der Pilze an der Universität Wien.
1972 Ernennung zum Leiter, später Direktor der Botanischen Abteilung als Rechingers Nachfolger. Systematische Bearbeitung verschiedener Gruppen nicht-lichenisierter und lichenisierter Pilze, vor allem aber verschiedener Familien von Blütenpflanzen zuerst vor allem für „Flora Iranica“, später auch für andere Floren Vorder- und Südwestasiens, Indonesiens, Chinas, Europas und Afrikas.
Studien- und Sammelreisen in Österreich, in verschiedene Länder Europas, vor allem des Mittelmeerraums, Iran, Pakistan, Tunesien, Kenya, Mauritius, und im Zusammenhang mit einem Entwicklungsprojekt 1999 Senegal und Mauretanien.
1981 Heirat mit Christa Dorn (verehelicht Prof. Mag. Christa Riedl-Dorn), Geburt unseres Sohnes Mario-Dominik Riedl 1982.
Übertritt in den Ruhestand mit 31. Dezember 2001. Seit Mai 2008 ansässig in Hardegg, NÖ.
Teilnahme an zahlreichen internationalen Tagungen und Kongressen wie International Botanical Congress in St. Petersburg, Yokohama, Berlin und Wien, International Mycological Congress in Exeter und Tokyo, International Biodeterioration Symposium in Lunteren, NL, „Flora Malesiana“- Tagungen in Leiden und Kew, „Flora of Ethiopia and Eritrea“-Tagung in Uppsala, Tagungen über Tropenbotanik in Aarhus, Tagungen zu Grundfragen der Pflanzenmorphologie in Aachen, etc.
1974 – 1978 Mitarbeit am Hochgebirgsprojekt im Rahmen des internationalen Programms „Man and Biosphere“ über den Einfluß des Verkehrs auf die Flechtenvegetation entlang der Großglockner-Hochalpenstraße.
Gutachtertätigkeit über Pilzbefall an Gebäuden und Kunstwerken seit 1970, dafür allgemein gerichtlich beeideter Sachverständiger von ca. 1984 – 1995. Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Wien „Mikrobiologie für Retauratoren“ von 1983 bis 1988.
Berater der Österreichischen Delegation bei der ersten Welt-Wüstenkonferenz der Vereinten Nationen in Nairobi 1977, mehrere Jahre Konsulent für die Implementierung der Empfehlungen der Welt-Wüsten-Konvention. Vor allem in den 90-er Jahren intensive Beschäftigung mit Ökologie von Wüstengebieten besonders in den Bereichen des Iran, Pakistans und der Sahara.
Jahrelang Mitglied der Österreichischen Zoologisch-Botanischen Gesellschaft, der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft, der „International Association for Plant Taxonomy“und anderer in- und ausländischer Fachgesellschaften.
Durch ein Augenleiden war ich verhindert, den Großteil meiner umfangreichen mykologischen und lichenologischen Sammlungen zu bearbeiten, von denen meines Wissens der überwiegende Teil von meinen Nachfolgern vernichtet wurde, nachdem die Journale mit genauen Fundortsangaben auf mysteriöse Weise verschwunden waren.
Von meinen Dissertanten sind besonders zu erwähnen (chronologisch): Pd. Dr. Dr. Eberhard O. Speer (Göttingen und Strassbourg), a. Prof. Dr. Kurt Messner (TU Wien), Pd. Dr. Othmar Breuss (Universtät Wien), Pd. Dr. Kurt Bedlan (BOKU Wien), Prof. Dr. Ömer Saya (Universität Dyarbakir) und Dr. Rubina Akhter (Pakistanisches Staatsherbar Islamabad).
Bis dato rund 200 Publikationen in einschlägigen Fachzeitschriften und Serien des In- und Auslands.

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