Pfarrer Hermann Knabl, Bild aus Entomologica Austriaca 17/2010; Fotoarchiv: Landesmuseum Ferdinandeum

Pfarrer Hermann Knabl

* 31.10.1880 Innsbruck
† 12.6.1940

Pfarrer Hermann Knabl

geb. 31.10.1880 in Innsbruck, gest. 12.6.1940 in Füssen. Pfarrer
Lokalfaunistische Studien in Südtirol, im Ötztal und besonders im Lechtal / Gramaistal.
Sammlungsverbleib: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck.
WÖRNDLE, A., 1950: Die Käfer von Nordtirol. - Schlern-Schriften, 54: 1-388. Inns-bruck. (mit Porträt)
HEISS,E., 1969: Zur Heteropterenfauna Nordtirols I: Wasserwanzen (corixidae - Hy-drometridae). - Alpin-biologische Studien, 3: 1-28, Innsbruck.
KAHLEN, M., 1987: Nachtrag zur Käferfauna Tirols. - Veröff. Landesmuseum Ferdi-nandeum Innsbruck, 67: Beilageband 3: 1-288.
Sammlung Koleoptera im Tir-Landesmus. Innsbruck; Heteroptera via A.Wördle zu E.Heiss (KAHLEN M. & E. HEISS schr. Mitt. 2000).



Hermann Knabl, geboren zu Innsbruck am 31, Oktober 1880, war gleichfalls Priester in Koppen, Brixen, Grafendorf, Uderns, Straß, Umhausen, Sterzing, Axams, ßreitenwang und zuletzt von 1917 bis zu seinem Tode in Gramais bei Häselgehr im oberen Lechtal in Tirol tätig. Er starb an einem schweren Leiden, das er sich in seinem selbstlosen Dienste zugezogen, am 12. Juni 1940 im Krankenhause zu Füßen.). Zusammen verfassten die beiden "Die Käferfauna des Ötztales" (Koleopt. Rundsch. 1912) und "Die Käferfauna des nordwestlichen Tirols" (Entom. .Blatt. X.VI1I, 1922, XIX, 1923). Ins besonders Knabl war nicht nur ein sehr erfolgreicher Sammler, sondern hatte sich auch eine hervorragende Kenntnis der einheimischen Käfer dadurch erworben, dass er - wie es der rechte Faunist tun soll - mit zahlreichen führenden Forschern und Gattungsspezialisten in Verbindung trat, von Gang1bauer und den Brüdern Daniel angefangen bis zu den Koleopterologen der Gegenwart. Deshalb hat seine Sammlung, soweit es sich um das Gebiet des ehemaligen Kronlandes Tirol und Vorarlberg handelt, nicht nur eine seltene Vollständigkeit erreicht, sondern kann auch hinsichtlich der Bestimmung der einzelnen Formen als besonders verlässlich gelten. K n a b l erbte vor seinem Tode noch die Sammlung eines kurz vorher verstorbenen Berufskollegen A mm an n, die er allerdings infolge seiner Krankheit nicht mehr übernehmen konnte. Er selbst hat seine Sammlung samt Büchern dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck vermacht, woselbst beide Sammlungen nunmehr vereinigt werden. (1940; Koleopterologische Rundschau 26: 92).


Pfarrer in diversen Pfarren Tirols, von 1917-1940 in Gramais. Coleopterologe. Einzigartige Lokalsammlung aus dem Gramaiser Tal in den Lechtaler Alpen. Sammlung am Ferdinandeum. (KAHLEN 1987; WÖRNDLE 1950). aus Entomologica Austriaca 17/2010.


Kurzbiographie von Hermann Knabl [aus www.biographien.ac.at/]

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