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Mitteilungen der Ostalpin-Dinarischen pflanzensoziologischen Arbeitsgemeinschaft

Publisher: Ostalpin-dinarische Gesellschaft fpr Vegetationskunde Dr. Christian Eichberger E-Mail: christian.eichberger@sbg.ac.at URL: http://www.odin.sbg.ac.at/
History: Ende der 1950er Jahre fanden sich die Vegetationskundler Erwin Aichinger aus Österreich, Sandro Pignatti aus Italien und Maks Wraber aus Slowenien zusammen und beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der vegetationskundlichen Erforschung des botanisch so interessanten und eng zusammenhängenden ostalpin-dinarischen Raumes zu fördern. 1960 fand dann die erste Tagung in Klagenfurt und damit die Gründung statt. Zunächst war die Gesellschaft als Sektion der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde konzipiert, handelte aber immer völlig selbständig und wurde schließlich unter dem Namen "Ostalpin-dinarische Gesellschaft für Vegetationskunde" auch offiziell zu einer eigenen Vereinigung.
Contents: Ziel der Gesellschaft ist es, die persönlichen Kontakte zwischen den Vegetationskundlern der Länder des ostalpin-dinarischen Raumes zu fördern, den Austausch ihrer Arbeiten zu erleichtern und bei gemeinsamen Vortragstagungen und Exkursionen ihre Erfahrungen auszutauschen. Bis 1972 wurde jährlich, später zweijährlich, immer in einem anderen Land eine Tagung organisiert, die jeweils unter einem bestimmten Themenschwerpunkt steht, fallweise auch dazwischen eine Tagung zu besonderen Themen; bis zum Jahr 2000 waren es 28 Tagungen. Einladungen zu Gesprächen und Exkursionen in kleinen Kreisen fanden natürlich ebenso statt. Die Gesellschaft ist die einzige naturwissenschaftliche Vereinigung, die den Kontakt zwischen mittel- und südosteuropäischen Vegetationskundlern pflegt und insbesondere auch jungen Kollegen die Möglichkeit bietet, sich durch die Vorstellung ihrer Arbeiten in Vorträgen oder Postern zu profilieren. Die Arbeitsweise der Mitglieder fußt grundsätzlich auf der von Braun-Blanquet begründeten mitteleuropäischen vegetationskundlichen Schule, ohne aber dogmatisch zu sein. Auch rein floristische Arbeiten werden eingebracht. Ebenso sollen neue Entwicklungen, wie Genetik, multivariate Methoden oder Nutzung von Fernerkundung und GIS bei der Lösung vegetationskundlicher Fragen berücksichtigt werden.

Statuten der Ostalpin - Dinarischen Pflanzensoziologischen Arbeitsgemeinschaft/

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